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NFC oder QR-Code für Google-Bewertungen: was passt zu Ihrem Betrieb?

Beide führen zur selben Google-Bewertungsseite. NFC ist schneller: Handy an die Karte halten, fertig. Ein QR-Code funktioniert mit jedem Kamerahandy und lässt sich drucken. Die meisten Betriebe fahren mit beidem am besten, mit NFC als erstem Weg und dem QR-Code als Ausweichlösung.

Von Luca-Matheo Rohrbach, Gründer von Spotstar ·

So funktionieren die beiden

NFC steht für Near Field Communication. In der Karte sitzt ein kleiner Chip ohne Batterie. Hält jemand sein Handy wenige Zentimeter davor, liest es eine gespeicherte Adresse aus und öffnet sie im Browser. Das ist dieselbe Technik wie beim kontaktlosen Bezahlen. iPhones ab dem Modell XS lesen solche Chips ohne App, ebenso Android-Geräte mit eingeschaltetem NFC.

Ein QR-Code ist ein gedrucktes Muster, das dieselbe Adresse enthält. Der Kunde öffnet die Kamera, richtet sie auf den Code und tippt auf den eingeblendeten Link.

Die Unterschiede im Alltag

Tempo

NFC braucht eine Bewegung. Der QR-Code braucht drei: Kamera öffnen, zielen, Link antippen. Das klingt nach wenig, entscheidet aber am Tresen darüber, ob jemand es nebenbei erledigt oder auf später verschiebt.

Geräte

QR-Codes liest praktisch jedes Smartphone mit Kamera. NFC funktioniert mit aktuellen Geräten, bei manchen Android-Handys ist es in den Einstellungen ausgeschaltet. Ältere Geräte können es gar nicht.

Einsatzort

Ein QR-Code lässt sich überall drucken: auf Rechnungen, Flyer, Schaufenster, Verpackungen. NFC braucht den Chip und wirkt nur dort, wo der Kunde die Karte berühren kann.

Kosten

Einen QR-Code für Ihre Bewertungsseite stellt Google im Unternehmensprofil kostenlos bereit. NFC-Karten gibt es einzeln ab etwa 15 Euro oder als Teil eines Dienstes.

Wirkung auf den Kunden

Eine gestaltete Karte am Tresen fällt auf und lädt ein. Ein QR-Code auf einem Zettel geht zwischen anderen Aushängen leicht unter. Dafür kennt ihn jeder.

Wann welche Lösung passt

  • NFC passt, wenn Kunden vor Ort an einer festen Stelle vorbeikommen: Kasse, Tresen, Rezeption, Bedienplatz.
  • Ein QR-Code passt, wenn Sie Kunden nicht persönlich sehen oder Gedrucktes mitgeben: Lieferungen, Rechnungen per Post, Verpackungen.
  • Beides zusammen passt fast immer. Die Spotstar-Karte hat deshalb vorn den NFC-Chip und auf der Rückseite einen QR-Code.

Was beide nicht können

NFC und QR-Code verkürzen nur den Weg zur Bewertung. Fragen müssen Sie weiterhin selbst, und was danach mit den Bewertungen geschieht, bleibt Ihre Aufgabe: lesen, antworten, Schlüsse ziehen. Der Vergleich einfache NFC-Karte oder Spotstar zeigt, was ein Dienst darüber hinaus übernimmt. Weitere Wege zu mehr Bewertungen stehen im Ratgeber Mehr Google-Bewertungen bekommen.

Häufige Fragen

Brauchen Kunden eine App für NFC oder QR-Code?
Nein. Aktuelle Smartphones lesen beides mit Bordmitteln. Zum Bewerten braucht der Kunde ein Google-Konto.
Funktioniert NFC mit jedem Handy?
Mit fast allen aktuellen Geräten. iPhones lesen NFC-Chips ab dem Modell XS ohne App. Bei Android muss NFC eingeschaltet sein. Für alle anderen Fälle ist ein QR-Code die Ausweichlösung.
Kann ich einen QR-Code für Google-Bewertungen kostenlos erstellen?
Ja. Google bietet im Unternehmensprofil einen Bewertungslink und einen passenden QR-Code an. Den können Sie herunterladen und drucken.

Quellen

Weitere Ratgeber

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